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OPEN SOURCE-UNTERNEHMENSSOFTWARE NACH BAUKASTENPRINZIP

Die Open Source Integration Initiative stellt nach dreijähriger Projektlaufzeit ihre Ergebnisse vor

Die gegenwärtige Datenschutz-Krise hat der Open Source-Branche mehr öffentliches Interesse verschafft. Offene Software ist sicherer als die proprietären Alternativen, da Fehler oder Hintertürchen sich leichter finden, publik machen und beheben lassen. Gleichzeitig ist offene Software häufig weniger kostspielig. Deswegen gewinnt Open Source bereits seit einigen Jahren an Akzeptanz. Die Open Source Integration Initiative – kurz OSII – bereitet mit der Etablierung eines Open-Stack-Lösungsansatzes den Weg, Open Source noch stärker in den erfolgskritischen Business-Applikationen zu verankern.

Die Netzwerk-Partner setzten sich bei der Gründung zum Ziel, ein Konzept zu entwickeln, um verschiedene Business-Anwendungen auf Open Source-Basis in ein Gesamtpaket zu integrieren. Dieses sollte den gegenseitigen Zugriff auf Daten problemlos ermöglichen. Das Netzwerk, das durch das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vergebene Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wurde, hat sein Ziel erreicht. Die Ergebnisse der dreijährigen Projektarbeit wurden Anfang Dezember bei einem Workshop in Stuttgart vorgestellt. Im Zentrum stehen dabei die drei Säulen technische, organisatorische und rechtliche Integration.

OSII SCHAFFT STARKE BASIS FÜR KOMPATIBLE OPEN SOURCE-SOFTWARE

Die OSII deckt durch ihre Partner das gesamte Spektrum möglicher IT-Lösungen ab: von Groupware, CRM, ERP, DMS und Business Intelligence über Middleware (ESB), Identitäts- und Rechtemanagement sowie Linux-Betriebssysteme bis zu Backup und Archivierungstools.

„Entstanden sind ideale Voraussetzungen für ein Baukastensystem, das ich als vielversprechend einschätze“, zeigt sich Michael Föck von Topalis sehr zufrieden mit dem Erreichten. „Wichtig ist jetzt, dass die Ergebnisse, beispielsweise aus der Arbeitsgruppe Organisatorische Integration nachhaltig Verwendung finden. Denn besonders Gründer in der Open Source-Branche scheitern häufig an mangelndem Verständnis für die spezifischen organisatorischen Rahmenbedingungen.“ Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe haben Michael Föck (Topalis AG), Michael Beck (Datenwerk GmbH) und Nico Gulden (Univention GmbH) in zwei Leitfäden für die organisatorische Infrastruktur und Leistungsbeschreibung festgehalten. Diese werden aktuell grafisch aufbereitet und in Kürze zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt.

ENGE PARTNERSCHAFT MIT DER OSB ALLIANCE WIRD FORTGEFÜHRT

Von Beginn an wurde eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Open Source Business Alliance, dem größten Open Source-Netzwerk im deutschsprachigen Raum, gepflegt. Sven Meintel, Projektleiter Open Source bei der MFG Innovationsagentur, ist seit 2012 sowohl Netzwerkmanager bei OSII als auch Mitarbeiter in der von der MFG geführten Geschäftsstelle der OSB Alliance. Er sieht die Vorteile aus der Projekt-Patenschaft der OSB Alliance für beide Seiten. Die Ergebnisse aus der Open Source Integration Initiative sollen künftig von der OSB Alliance verbreitet und genutzt werden.

 

Was ist die OSII?

Die OSII deckt zusammen mit ihren Partnern das gesamte Spektrum möglicher IT-Lösungen ab: von Groupware, CRM, ERP, DMS, Business Intelligence, über Middleware (ESB), Identitäts- und Rechtemanagement, Linux-Betriebssysteme bis zu Backup und Archivierungstools. Die Arbeit der OSII besteht darin, die reibungslose Kommunikation aller Softwarekomponenten zu gewährleisten.

Die Vorteile einer Komplettlösung für Anwenderunternehmen liegen auf der Hand: Sie können Lizenzkosten sparen und haben eine größere Flexibilität und Unabhängigkeit vom jeweiligen Hersteller. Auf Basis offener Quellcodes werden individuell anpassbare IT-Systeme für Unternehmen aufgebaut.

OSII Anwendungsfälle

Die OSII veröffentlicht hier fünf konkrete Anwendungsfälle, die aufzeigen wie die OSII Softwarekomponenten in Unternehmen eingesetzt werden können:

Anwendungsfall 1: E-Government Portal (Öffentliche Verwaltung)

In diesem Anwendungsfall tauscht der Akteur “Bürger” (exemplarisch für alle Kunden einer Behörde) über ein E-Government Portal mit dem Akteur “Sachbearbeiter” Informationen aus. Continue reading